Möglichen Interessenskonflikten soll vorgebeugt werden

von Online Redaktion

Verschiedene Geldscheine auf denen ein Stethoskop liegt
Foto: CC0 Public Domain/ Pixabay/ Myriams-Fotos

Stärker Regulieren

In Deutschland sind viele Finanzinvestoren in Medizinischen Versorgungszentren aktiv. Mit einer Resolution forderte der Verwaltungsrat der Krankenkasse DAK den Gesetzgeber nun dazu auf, die ordnungs-politischen Rahmenbedingungen dafür umfassend zu überarbeiten. Renditeinteressen von Investoren dürften nicht zu Lasten der Beitragszahlenden gehen.

In der Resolution fordern die Unterzeichner umfassende Änderungen. Möglichen Interessenskonflikten solle vorgebeugt werden, wenn beispielsweise das Unternehmen des Investors gleichzeitig Produkte anbietet, die vor Ort eingesetzt werden.

Zielvereinbarungen für den Krankenhausbereich müssten geschärft und auf Medizinische Versorgungszentren ausgeweitet werden. Durch ein verpflichtendes Register sollten Eigentumsverhältnisse transparent gemacht werden, um marktbeherrschende Stellungen zu verhindern.

Und schließlich sollten nicht nur renditestarke Fachrichtungen wie Radiologie oder Augenheilkunde vertreten sein, sondern gesetzlich vorgegeben mindestens drei medizinische Fachrichtungen. (gmw)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Artikel in der Rubrik

Datenschutz-Einstellungen (Cookies)

Wir setzen Cookies auf den Internetseiten des Rollstuhlkurier ein. Einige davon sind für den Betrieb der Website notwendig. Andere helfen uns, Ihnen ein verbessertes Informationsangebot zu bieten. Da uns Datenschutz sehr wichtig ist, entscheiden Sie bitte selbst über den Umfang des Einsatzes bei Ihrem Besuch. Stimmen Sie entweder dem Einsatz aller von uns eingesetzten Cookies zu oder wählen Ihre individuelle Einstellung. Vielen Dank und viel Spaß beim Besuch unserer Website!