Wir brauchen ein neues Icon

von Margarethe Quaas

Comic-Zeichnung einer Infrastruktur: Alle Menschen kommen zu recht

Ein Ausflug durch die gebaute Stadt und das Design hinter den Dingen

En gemütlicher Sonntagsausflug in die Stadtbeginnt am Bahnhof. An der Haltestelle steht ein Schild, darauf prangt die Grafik von zwei stilisierten Personen, die in einemkleinen Rechteck stehen. Der Pfeil geht hoch und runter: Er soll wohl auf einen Fahrstuhlhindeuten. Am Gleis angekommen, verweisen zwei Symbole – ein Kinderwagen und ein Rollstuhlfahrender – auf einen ebenerdigen Zugang zur Bahn. Wir finden uns zurecht.

Wie bewegen wir uns durch die Stadt? Und wie durch eine fremde Stadt? Fühlen wir uns wohl, geht die konstruierte Umwelt auf uns ein? Finden wir ein Ziel ohne Umwege? Fahrstühle, Rampen, Eingänge ohne Stufen und Räume mit Bewegungsradius sind der Beweis: Die gebaute Welt passt sich den Menschen an. Und sie sind Zeugnisse davon, dass hier im besten Falle die Behindertenbewegung ihr Menschenrecht eingefordert hat.

Diese Übergänge und Räume zu finden, erfordert einen geschulten Blick. Grafische Symbole auf Schildern, sogenannte Piktogramme, weisen im öffentlichen Raum auf Orte hin. Sie basieren auf einer genormten Bildsprache, die wir von klein auf gelernt haben. Sie kommt ohne Worte aus und leitet uns selbst in fremden Ländern den Weg…

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