+++ Pilotprojekt in Berlin und Hamburg: Uber will Mobilität für RollstuhlfahrerInnen verbessern und führt neue Angebote ein +++

Fahrdienstleistungsunternehmen Uber führt weitere Mobilitätsangebote „Wheelchair Taxi“ und „E-Taxi Wheelchair“ ein.   

Uber startet in Hamburg und Berlin einen schrittweisen Ausbau zur Verbesserung der Mobilität von RollstuhlfahrerInnen. Insgesamt ist eine Flotte von 20 Fahrzeugen geplant, welche über die Uber-App zum regulären Tarif gebucht werden können. Menschen mit Mobilitätsbehinderungen können so uneingeschränkter Fahrten in den Großstädten nutzen. Weitere Informationen über das Projekt sind hier zu finden. 

+++ Mentees und Mentoren gesucht: Hildegardis-Verein startet neues Entwicklungsprogramm +++

Der Hildegardis-Verein startet ein neues Mentoring-Programm und wendet sich an Menschen mit Behinderung, die sich selbständig machen möchten und dabei längerfristige Unterstützung und Beratung suchen.

Dafür werden interessierte Personen gesucht. Das „BESSER-Mentoring“ umfasst zwei Runden und beginnt im Dezember 2022. Im Juni 2023 startet die zweite Runde.  

Informationen zum Mentoring-Programm und zu BESSER, die beiden Ausschreibungen für Mentees und Mentor*innen sowie die zwei Profilbögen für potenzielle Kandidat*innen finden Sie hier

+++ Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen: ISL veranstaltet Bewerbungsgespräche im Minutentakt in Berlin +++

Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. (ISL) veranstaltet Bewerbungsgespräche im Minutentakt, auch bekannt als Job-Speed-Dating für Menschen mit Behinderungen.

Die Arbeitssuche für Menschen mit Benachteiligungen erweist sich weiter als schwer und die Arbeitslosenquote für Behinderte ist nach wie vor hoch. Die Chancenungleichheit auf dem Arbeitsmarkt gegenüber Menschen ohne Behinderungen Realität. Am morgigen Freitag dem 24.06.22, können Interessierte potenziellen Arbeitgebern im Sitz des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel, in der Mauerstraße 53 im Kleisthaus in Berlin, direkt begegnen und sich in kurzen rotierenden Gesprächen beispielsweise für einen weiteren Bewerbungsverlauf verabreden. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Verein selbst sind hier zu finden. 

+++ Online-Videosprechstunde: Volle Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen möglich +++

Im Vergleichsportal Gesetzlichekrankenkassen.de für Telemedizin-Dienste können 34 gesetzliche Krankenkassen ausfindig gemacht werden, welche komfortable Zusatzleistungen anbieten.

Der digitale Arztbesuch durch Fernvideogespräche stellt eine weitverbreitete und gern wahrgenommene Leistung dar. Diese wurde nun durch die Möglichkeit eines Terminservices für Facharzttermine sowie flexibleren Praxisöffnungszeiten erweitert. Das Vergleichsportal Gesetzlichekrankenkassen.de vergleicht alle Zusatzmöglichkeiten miteinander und bietet Lösungen an. Sie finden das Vergleichsportal für Gesetzliche Krankenkassen hier.

+++ Inklusive Mobilität: Drive-by-Wire-Systeme von Autobauer PARAVAN könnten Schlüsselrolle spielen +++

Neue Mobilitätskonzepte und Assistenzsysteme könnten Menschen mit Handicap den Zugang zur unabhängigen Mobilität ermöglichen. 

Autobauer PARAVAN veröffentlicht einen aufschlussreichen Bericht über die Entwicklungen und Zukunft der Behindertenmobilität. Autonomes Fahren im Individualverkehr scheint unausweichlich. Dieses neue Mobilitätskonzept bietet auch Chancen für behinderte Menschen und der eigenständige Mobilität und wird schon seit gut 20 Jahren von Assistenzsystemen wie dem Drive-by-Wire von PARAVAN unterstützt.

Weitere Informationen zu PARAVAN, ihren innovativen Assistenzsystemen sowie dem Bericht zum Thema autonomes Fahren in der Behindertenmobilität finden Sie hier

+++ 100.000 Euro Bahn Challenge: ISL unterstützt Initiative gegen Barrieren beim Bahnfahren +++

ISL spricht Unterstützung für die von “Barrierefreie Bahn” und “refundrebel” gestartete Aktion “100.000 Euro Bahn Challenge” aus.

Gemeinsam wollen der Verein und die Initiatoren der Aktion ein Zeichen gegen Barrieren beim Bahnfahren setzen. Behinderte Menschen erleben noch immer Mängel im Bahnverkehr. Kann ein betroffener seine Reise nicht antreten so hat er Anspruch und das Recht auf finanzielle Entschädigung. Ziel der Aktion soll es sein 300 Bahnfahrten mit Barrieren als Entschädigung einzufordern. Teile des geforderten Geldes sollen behinderten Menschen zu Gute kommen, welche derzeit auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine sind.

Weitere Informationen zu der Aktion selbst finden Sie hier.

+++ Ukraine-Krieg: Hilfsorganisationen suchen dringend passende Unterkünfte für geflohene Menschen mit Behinderung +++

Für viele aus der Ukraine geflohene Menschen mit Behinderung suchen Hilfsorganisationen dringend passende Unterkünfte in Deutschland. Die «unfassbar große Not» der Betroffenen brauche viel mehr Beachtung, forderte die Vorsitzende der Lebenshilfe, Ulla Schmidt, am Mittwoch in Berlin. Sie könnten sich meist weder allein versorgen noch selbst in Sicherheit bringen und seien dem Krieg besonders schutzlos ausgeliefert. 

Örtliche Lebenshilfe-Vereine leisteten Unterstützung. So seien behinderte Kinder mit ihren Müttern aus der Ukraine nach Kaufbeuren gebracht worden. Auch andere Organisationen unterstützen Betroffene. So teilte der Verein «Die Sputniks» von rund 2000 russischsprachigen Familien mit beeinträchtigten Kindern in Deutschland mit, dass er betroffenen ukrainischen Eltern bei der Flucht helfe und sie in Empfang nehme. Auch für gehörlose Flüchtlinge gibt es Anlaufstellen. 

Alle weiteren Informationen zum Verein «Die Sputniks» und weiteren Anlaufstellen finden Sie hier.

+++ Mitwirkende gesucht: “Club 68 Köln” plant inklusive Kunstausstellungen +++

Der Verein “Club 68 Köln – Verein für Behinderte und Nichtbehinderte e.V.“ veranstaltet in diesem Jahr mehrere inklusive Kunstausstellungen in Köln und sucht weiterhin nach Mitwirkenden jeglicher Art.

Die Initiatoren verstehen Inklusion als kulturelle Bereicherung und wollen mit ihrer Veranstaltungsreihe auf dieses Verhältnis aufmerksam machen. Unter dem Namen „projekt-galerie68“ wird am 05.08.22 die erste Ausstellung eröffnet. Außerdem sind Theater-Inszenierungen, Podien oder Projekte in den Bereichen Film und Musik Teil des Programms. Für die vielen Programminhalte suchen die Veranstalter weiterhin Mitwirkende aller Art. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Vereins.  

+++ SoVD-Vortragsreihe: Erste Online-Veranstaltung informiert über Altersrenten +++

Der Sozialverband Deutschland in Niedersachsen beginnt erneut eine digitale Veranstaltungsreihe zu verschiedensten Themen. Diesmal rund um den Bereich der Armutsgefährdung in Deutschland, beginnend ab dem 24.02.2022.

Mit dem Ziel über hiesigen Missstand aufzuklären befasst sich der erste Digitale SoVD-Vortrag mit der Fragestellung: “Altersrenten: Welche steht mir zu? Und reicht sie später zum Leben?”. Am 24.02.2022 können Interessierte zwischen 16 bis 17:30 Uhr einen umfassenden Blick über den Themenblock Altersrente erhalten. Die Teilnahme wird über die Videokonferenzsoftware Zoom möglich sein. Weitere Informationen finden Sie hier.

+++ Am kommenden Dienstag: Bundesverfassungsgericht fällt Entscheidung zu Triage +++

In unserer Juni-Ausgabe der Zeitschrift Rollstuhl-Kurier hat uns Nancy Poser ausführlich im Interview berichtet, warum sie als Mitklägerin gegen die mögliche Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen innerhalb der Triage-Regelung vor das Bundesverfassungsgericht gezogen ist. Nun soll die Entscheidung in Karlsruhe am kommenden Dienstag, dem 28.12.21, veröffentlicht werden. Das höchste deutsche Gericht gab dies am vergangenen Dienstag auf seiner Internetseite bekannt.

Ein Personenkreis von neun Menschen mit Behinderungen und Vorerkrankungen hatte eine Verfassungsklage angeregt, damit die Entscheidungskriterien für eine mögliche Triage-Situation neu geregelt werden. Im Falle einer drohenden Überlastung der Intensivstationen sollen Betroffene besser geschützt werden, die aufgrund ihrer möglicherweise statistisch schlechteren Überlebenschancen bislang durch das Raster fallen könnten, so die Forderung. Aufgrund der erneut dramatischen Entwicklungen durch die Ausbreitung der Virusvariante Omikron erscheint das geforderte Gesetzgebungsverfahren dringender denn je. Folgen Sie diesem Link und lesen Sie den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts am kommenden Dienstag, den 28. Dezember, ab 09:30 Uhr auf der Startseite nach.

+++  Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung: Deutscher Behindertenrat veranstaltet Online-Diskussionsrunde +++

Am 3. Dezember plant der Deutsche Behindertenrat einen Live-Stream über relevante Themen der behinderten Politik in Deutschland.

Von 10-15 Uhr werden Menschen aus der Politik und betroffene von Inklusion und Teilhabe offen miteinander diskutieren. Stattfinden wird die Online-Veranstaltung „Inklusion und Teilhabe – (k)eine Utopie?“ auf dem YouTube-Kanal der BAG Selbsthilfe. Weitere Informationen über die Diskussionsrunde sind hier zu finden. 

+++ Olympiastützpunkt Rhein-Neckar: Team Tokio gewinnt Förderpreis +++

Die Robert-Enke-Stiftung zeichnet in diesem Jahr mit seinem Förderpreis für seelische Gesundheit im Leistungssport den Olympiastützpunkt im Rhein-Neckar-Gebiet aus.

OSP-Sportpsychologin Dr. Hanna Granz ermöglicht am Olympiastützpunkt einmal pro Woche mit einem interdisziplinären Konzept die präventive Behandlung möglicher psychischer Erkrankungen bei jungen Athleten und Athletinnen. Die Früherkennung sei eine erfolgreiche Maßnahme für die seelische Gesundheit im Leistungsport. Weitere Informationen zum Förderpreis und dem Stützpunkt finden Sie hier.

+++ Rollstuhl-Technik: PARAVAN entwickelt ersten Stehrollstuhl für Kinder in Deutschland +++

Fahrzeugumbauer PARAVAN hat ein neues Rollstuhlsystem entwickelt, welches mit neuartigen Steh-, Liege- und Sitzfunktionen besonders für Kinder eine aktive und selbstbestimmende Teilhabe im Alltag ermöglichen soll.

Seit Mitte Oktober sind die beiden Modelle PR35 S sowie der PR 35 käuflich erwerbbar. Außerdem verfügen die neuen Kinderollstühle über Hilfsmittelnummern. Weitere technische Details zu den beiden Modellen sowie dem Entwicklungsprozess finden Sie hier.  

+++ Richtlinienentwurf zur außerklinischen Intensivpflege: ISL veröffentlicht Stellungnahme +++

Die ISL veröffentlicht Positionierung zum Entwurf der außerklinischen Intensivpflege-Richtlinie zum Intensivpflege-Stärkungsgesetz.

Bis Ende Oktober 2021 wurde der Gemeinsame Bundesausschuss (G-Ba) damit beauftragt eine Richtlinie zur Außerklinischen Intensivpflege (AKI-RL) zum Intensivpflege-Stärkungsgesetz (IPReG) zu erarbeiten. Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. (ISL) beschreibt den vorgelegten Entwurf als “antiquiertes Menschenbild” und rät zur dringenden Überarbeitung der Richtlinie. Was genau die ISL und insbesondere Vorstandsmitglied Uwe Frevert zu kritisieren haben, können Sie hier auf dem beiliegenden Positionspapier nachlesen.

+++ Bis 2024: Einheitliche Anlaufstelle zur Unterstützung bei Reisen im Schienenverkehr durch MSZ gesichert +++

Bund und Länder sichern für die kommenden drei Jahre die zentrale Anlaufstelle für Hilfestellungen mobilitätseingeschränkter Menschen bei der Nutzung des Schienenverkehrs in Deutschland.

Mehr dazu lesen Sie hier in der Pressemitteilung des Bundesverband SchienenNahverkehr.

+++ Impf-Finder: App vermittelt Verfügbarkeit von Impfstoff und Impfterminen +++

Der Personaldienstleister Randstad stellt eine kostenlose App zur Verfügung, welche interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Verfügbarkeit von Impfstoff und kurzfristige Vergabe von Impfterminen informiert.

Die App ist kostenlos im Google Play Store sowie App Store von Apple zu finden. Weitere Informationen rund um den Impf-Finder finden sie hier.

+++ AkademikerInnen mit Behinderung: iXNet veranstaltet Aktion “Career Boost” und bringt BerufseinsteigerInnen mit praxisnahen Personen zusammen +++

Das Netzwerk iXNet veranstaltet in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein die Aktion “Career Boost” zur Unterstützung von akademischen BewerberInnen und BerufseinsteigerInnen mit Behinderung.

Personen aus der Praxis sollen Menschen bei ihrem spezifischen Anliegen während der Laufzeit der Aktion zur Seite stehen und diese beim Prozess der Bewerbung oder aber Einstieg in den Beruf unterstützen. Zu den Ausschreibungen geht es hier.  

+++ Finale des Low-Vision Song Contest: Livestream am 21.05.21 auf YouTube +++

Der ILSC für Musikerinnen und Musiker mit Sehbehinderung geht in die finale Runde. Der Jugendclub des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes DBSV organisiert gemeinsam mit VIEWS International hiesigen Musikwettbewerb.

Nach einer Vorauswahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland und 16 weiteren Ländern, wird morgen am 21.05.21, der beste Beitrag per Online-Voting ermittelt. Voraussetzungen zur Teilnahme waren es, dass die Liedtexte oder die Musik von einer Person mit Seheinschränkung geschrieben wurde. Des Weiteren musste zum Interpreten oder der Interpretin selbst mindestens ein blinder Mensch gehören.

Weitere Informationen zum Ablauf und dem ILSC selbst sind sind hier zu finden.

+++ Procap Schweiz: Mitgliederverband veröffentlicht Analyse zur familienergänzenden Betreuung von Kindern mit Behinderungen +++

In vielen Gliedstaaten der Schweiz herrscht eine große Angebotsknappheit von Betreuungsstätten für behinderte Kinder vor.

Viele Angehörige und Betroffene sind auf diese Art der Versorgung angewiesen und stellen fest, dass die Möglichkeiten zum Erhalt eines Platzes, in einer Kindestagesstätte, von ihrem jeweiligen Wohnort abhängt. Die damit verbundene Einflussnahme auf die Arbeitstätigkeiten der Eltern nimmt dadurch teils verheerende Umstände an. Der veröffentlichte Bericht «Gleichstellung in der familienergänzenden Betreuung für Kinder mit Behinderungen» macht nun auf dieses Defizit aufmerksam und bietet Lösungswege an.

Der Bericht ist online auf www.procap.ch verfügbar und in drei Sprachen übersetzt.

+++ BUGA 2021: Gartenkunstausstellung in Erfurt vom 23. April bis 10. Oktober +++

Die thüringische Landeshauptstadt schmückt sich in diesem Jahr mit floralen Künsten und veranstaltet die Bundesgartenschau 2021.

Seit dem 23. April können Besucher vielfältigste Gartenkunst beobachten und den bereitgestellten Service der ETMG, der Organisation für Tourismusförderung in Erfurt, rund um das Großereignis BUGA 2021, nutzen. Leistungen sind unter anderem die Planung und Durchführung des Besuches von zahlreichen Ausstellungsflächen sowie Attraktionen und vielem mehr.

Bereits im Frühjahr 2020 berichtete der Rollstuhl Kurier im Artikel «Zeitreise durch Erfurt» über die historische Bedeutung der Stadt und über die Möglichkeiten, sorglos barrierefrei dieses lohnenswerte Reiseziel zu besuchen.

Alle weiteren Informationen zur Bundesgartenschau 2021 sowie ETMG sind hier zu finden.

+++ Protesttag am 05. Mai: Aktion Mensch stellt kostenlose Aktionsmittelpakete bereit +++

Gemeinsam für mehr Gleichheit von behinderten Menschen in der Gesellschaft. Im Rahmen des alljährlichen europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, stellt die Aktion Mensch kostenlos Materialien für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Unter dem diesjährigen Motto »Deine Stimme für Inklusion – mach mit« wird dazu aufgerufen, Teilhabe-Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen.

Im Zeitraum vom 24. April bis 09. Mai kann passendes Material unter www.aktion-mensch.de/presse für die eigene Organisation oder Unternehmen ausgewählt werden. Weitere Informationen zu den Aktionsmittelpaketen sowie zum Protesttag selbst finden Sie unter www.aktion-mensch.de/5mai.

+++ rehaKIND: Verein veröffentlicht neue Website +++

Um die Informationsbeschaffung zur Bewältigung des Alltagslebens von Betroffenen und Teilhabenden von behinderten Kindern und jungen Menschen noch effizienter zu gestalten, ruft rehaKIND eine neue Website ins Leben.

Ab sofort können aufgrund neuer Strukturen wie beispielsweise einem virtuellen Katalog namens „Hilfsmittel“, ein nach Produktgruppen sortiertes Hilfsmittelverzeichnis, erste grundlegende Informationen für den eigenen Bedarf besser gefunden werden. Auch Rubriken wie Beratung und Recht beantworten nun gezielt Fragen zu Problemen wie unter anderem der Kostenübernahme oder dem MDK.

Zu finden ist die neue Website unter www.rehakind.com.

+++ Online-Konferenz: Der Digital Social Summit 2021 +++

Was bedeutet Digitalisierung für die gemeinnützige Arbeit? Die VeranstalterInnen des Digital Social Summit 2021 stellen konkret Fragen nach einer werte- und teilhabeorientierten Digitalisierung. Die InitiatorInnen rund um die ZEIT-Stiftung organisieren, live aus einem Studio der Bucerius Law School in Hamburg, eine kostenfreie digitale Konferenz.

Am 29. und 30. März gliedern sich alle Programmpunkte in fünf unterschiedliche Themenblöcke wie Datenpotentiale, Mensch und Digitalisierung oder lernende Netzwerke auf. SprecherInnen verschiedenster Formate wie Panels, Workshops und Best-Practice-Präsentationen, sind unter anderem Iris Cornelssen, Projektleiterin im Bereich des barrierefreien E-Learnings bei der Aktion Mensch e.V. oder Lan Böhm von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Anmeldung sowie weitere Informationen zum Digital Social Summit 2021 finden Sie online unter www.digital-social-summit.de. Der erste Programmpunkt beginnt am 29. März um 12 Uhr.

+++ Online-Vortrag: Die Entdeckung des Unerwarteten – mit besonderem Blick auf die Anbahnung von Central Patterns +++

2019 berichtete der Rollstuhl-Kurier über die Arbeit von Helga Bost: Die Feldenkrais-Lehrerin aktiviert Nerven bei Menschen mit Querschnittlähmungen. Unseren Artikel dazu finden Sie hier. Wer Helga Bost “live” erleben möchte, der kann das jetzt ausnahmsweise online tun: Am Donnerstag dem 25.03.2021 um 20.35 Uhr im Evidenz-Kolloquium zur Feldenkrais-Methode von AYnmaltaeglich.

+++ Wie kann ich was bewegen? – Der Podcast von und mit Raul Krauthausen +++

Wie wird aus politischem Protest politisches Handeln? Wie kann ich als einzelner Mensch Einfluss nehmen? Kurz gesagt: Wie kann ich etwas bewegen?

Darüber spricht der politische Aktivist Raul Krauthausen in diesem Podcast mit Deutschlands bekanntesten Aktivistinnen und Aktivisten. Mehr über die Person Raul Krauthausen finden Sie hier.

“Wie kann ich was bewegen?” gibt es unter anderem hier auf Spotify zu hören!

+++ Zum Weltfrauentag: Hildegardis-Verein begrüßt aktuelle Aktion-Mensch-Studie +++

Zum Weltfrauentag erinnert der Hildegardis-Verein an die Lage von hochqualifizierten Frauen mit Behinderung auf Arbeitssuche.

„Aus unseren Projekten berichten Studentinnen, Absolventinnen und Akademikerinnen mit Behinderung seit Jahren, dass sich der Übergang ins Berufsleben oftmals sehr schwierig gestaltet,“ sagte die stellvertretende Vorsitzende des Hildegardis-Vereins, Dr. Hannah Schepers. „Die neue Studie der Aktion Mensch zu geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Teilhabe am Erwerbsleben belegt nun unsere Erfahrungen mit Zahlen: Frauen mit Behinderung sind am Arbeitsmarkt von Diskriminierung betroffen.“ Lesen Sie hier die vollständige Mitteilung des Hildegardis-Verein.

Die Studie der Aktion Mensch finden Sie hier!

+++ Digitaler Kongress: Barrierefreies Bauen 2021 +++

Inclusion, Diversity & Accessibility – Barrierefreiheit – der Schlüssel zu einer inklusiven und vielfältigen Gesellschaft.

gabana – die Agentur für Barrierefreiheit aus Ellmau startet gemeinsam mit ieQ-systems GmbH & Co. KG ein völlig neues frisches und länderübergreifendes digitales Format. Die gabana-Akademie.

Der kostenfreie Online-Talk eröffnet am 16. März 2021 um 14.27 Uhr dieses spannende online Bildungsformat. Interessante Gäste aus Deutschland und aus Österreich werden die Zuhörer in ca 1 ½ Stunden inspirieren und faszinieren. Abseits von Normen und Gesetzen heben sie Barrierefreiheit auf ein völlig neues, teils unbekanntes Terrain. Mit Weitblick, Engagement, Empathie und Lebensfreude sowie ihren persönlichen Erfahrungen präsentieren sich die Gäste an diesem Nachmittag.

Den Link zur Anmeldung und weitere Informationen zum Online-Talk finden Sie hier!

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