Am Bett begleitet

von Gabriele Wittmann

Foto: WavebreakmediaMicro – stock.adobe.com

Bei einer Behandlung im Krankenhaus könnte es künftig leichter werden, die eigenen Assistenten mitzunehmen. Der Bundestag hat hierzu nach langem Drängen endlich einen Gesetzentwurf vorgelegt.

Für Menschen mit kognitiven oder mehrfachen Behinderungen, mit Autismus, Sprachbeeinträchtigungen oder Angstzuständen ist die Kostenübernahme nun klar geregelt: Wenn Angehörige begleiten, zahlt die Krankenkasse. Wenn Mitarbeiter von Einrichtungen der Behindertenhilfe begleiten, zahlen staatliche Träger der Eingliederungshilfe.

Die Behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen kritisierte allerdings, dass manche Fälle weiterhin nicht geregelt seien: »Wer besondere Pflegebedarfe hat, soll diese nicht über die Begleitung abdecken können. Dies ist beispielsweise bei Personen der Fall, die aufgrund einer Lähmung ihre Arme und Beine nicht koordiniert bewegen können«, so Corinna Rüffer. »Das ist nicht akzeptabel – eine Finanzierung der Assistenz muss auch für sie möglich sein.« Der Bundesrat muss dem Gesetzentwurf jetzt im Herbst noch zustimmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Artikel in der Rubrik

Datenschutz-Einstellungen (Cookies)

Wir setzen Cookies auf den Internetseiten des Rollstuhlkurier ein. Einige davon sind für den Betrieb der Website notwendig. Andere helfen uns, Ihnen ein verbessertes Informationsangebot zu bieten. Da uns Datenschutz sehr wichtig ist, entscheiden Sie bitte selbst über den Umfang des Einsatzes bei Ihrem Besuch. Stimmen Sie entweder dem Einsatz aller von uns eingesetzten Cookies zu oder wählen Ihre individuelle Einstellung. Vielen Dank und viel Spaß beim Besuch unserer Website!