Mit Tempo übers Wasser gleiten: Mit Wasserski und Wakeboard wird der Sommer spritzig

von Margarethe Quaas

Fotos: Gerda Pamler

Die Sonne steht hoch über dem Passader See. Ein kleines Lüftchen zieht über die Wasserober- fläche und verzerrt die Spiegelung der ringsum stehenden Bäume. Am Ufer hat sich eine bunte Truppe versammelt, um mit rund 40 km/h und einer Menge Adrenalin über das Wasser zu jagen: Erfrischung garantiert.

Die 20-jährige Marie Schöf ist ganz frisch dabei. Ein Freund hat sie animiert. Doch auf der zweistündigen Autofahrt fuhren auch Bedenken mit: Kann sie das Gleichgewicht im Wasser halten? Wie wird sie als Fußgängerin von den anderen Rollifahrern aufgenommen? Reicht die Kraft in den Armen? Die junge Anfängerin hat eine Muskeldisbalance, Rumpf- und Beinmuskulatur sind unterschiedlich eingeschränkt. Rollisport hat sie vorher noch nie gemacht, im Alltag ist sie Fußgängerin.

Lachen, Kopfnicken, Vorstellungsrunde – einige kennen sich von anderen Camps, andere sind ganz neu dabei. Das Eis schmilzt schnell bei den warmen Temperaturen und die ersten Bedenken fließen dahin. Drei Tage lang treffen sich Menschen mit Beinamputation oder Kinder- lähmung, Querschnittgelähmte und Fußgänger vom 1. Kieler Wasserski-Club mit einem gemeinsamen Ziel: eine Runde sanft über das Wasser gleiten, mit dem Wind in den Haaren und einem Grinsen im Gesicht…

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